Ausstellungen und Kommunikation
Unsere Partner
| Bernhard Breuer Superwien, Stefan Mayr Christian Reinhard Lucas Breuer Thomas Ludescher Laurenz Feinig Simon Vith Cafe Fuerte uvm. |
Architektur Architektur Grafikdesign Fotografie Digitale Lösungen Grafikdesign Illustration Theater |
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Was machen wir? Was wollen wir damit erreichen?
Wir leben in einer Welt, die von Wandel geprägt ist. Diesen Wandel wollen wir mitgestalten und dabei die Menschen mitnehmen. Damit das gelingt, müssen Themen, Anliegen, Ideen und Zusammenhänge kommuniziert werden. Bald nach unserer Gründung haben wir erkannt, dass gute Kommunikation ein zentraler Pfeiler in allen unseren Projekten ist. Und wir das ganz gerne machen.
Vor allem haben wir gelernt, dass Kommunikation dann gut funktioniert, wenn sie von Herzen kommt, unsere Einstellungen und Überzeugungen transportiert, überrascht und dabei gut gemacht ist.
Nur in Zusammenarbeit mit vielen PartnerInnen aus Grafik, Design, Architektur und Kunst schaffen wir das.
Projektbeispiele
KOMMUNIKATION "RAUMENTWICKLUNG MONTAFON"
2008 startete Kairos die Begleitung des Regionalentwicklungsprozesses „Raumentwicklung Montafon“. Anfangs im Auftrag der Landesraumplanung, später im Auftrag des Stand Montafon. Schnell wurde klar, dass es darum geht, die zentralen Themen den Menschen näher zu bringen.
Gestartet haben wir mit einem umgebauten Schiffscontainer, der an 19 verschiedenen Orten im Tal – und abschließend vor dem Landhaus, die zentralen Projekte, die historische Grundlage und die Vision für die Zukunft des Montafons unter die Leute bringt.
Um die Dynamiken im Montafon noch prägnanter zu vermitteln haben wir gemeinsam mit Cafe Fuerte eine Theater-Reihe entwickelt. „Die Montanahls“ als Alpensaga, mit der in 4 Zyklen die Themen Mobilität, Maisäße, Politisches Engagement und Tourismus bearbeitet wurden, haben Kultstatus erreicht.
Tobias Fend und Daniell Strahm haben unsere Inhalte in Stücke übersetzt, gemeinsam mit lokalen Laienschauspielern umgesetzt und an spannenden Orten zur Aufführung gebracht.
Eines der zentralen Projekte der Raumentwicklung war die Verlängerung der Montafonerbahn. Ein umgebauter Eisenbahnwaggon in Gaschurn, als Ausstellungsraum und als Zeichen, dass nun nur noch die Schienen fehlen, war das Rückgrat der Kommunikation. Daneben wurden zahlreiche Informationsbroschüren, Flyer, Simulationen und Pläne entwickelt.
Die Broschüre zur Raumentwicklung Montafon fing die zentralen Themen jeweils ein und verbreitete sie an jeden Haushalt im Montafon. Die fotografische Arbeit von Lucas Breuer hat dabei einiges an Aufsehen erregt.
KOMMUNIKATION IM ÖFFENTLICHEN RAUM
Was wir im Montafon gelernt haben, konnten wir in den folgenden Jahren auch öfter zu anderen Kommunikationsanlässen einsetzen. Den Bau des Montforthauses in Feldkirch haben wir mit dem sogenannten „Montfortainer“ in jedem Ortsteil von Feldkirch begleitet.
Das 10-jährige Jubiläum der Energieautonomie Vorarlberg durften wir durch modulare Kommunikation im öffentlichen Raum begleiten.
Temporäre, bunte Türme aus Gerüstmaterial und ein begehbarer Turm bei der Dornbirner Messe waren sichtbare Zeichen der Energieautonomie in allen Landesteilen.
Viele Gemeindeentwicklungsprozesse durften wir kommunikativ begleiten. Unsere Spezialität dabei: wir verwenden gebrauchtes Material, bauen die Kommunikationsmodule selber, nutzen diese anschließend nach und gehen auch gerne noch "den letzten Meter."
INATURA SONDERAUSSTELLUNGEN
Mit Erlebniskommunikation und strategischer Dramaturgie setzen wir uns seit 2017 intensiver auseinander. Wie kann die Erzählung von Inhalten Menschen noch besser Anliegen vermitteln – ohne zu manipulieren? Das ist die Fragestellung.
Erstmals getestet haben wir sie in einer großen Sonderausstellung unter dem Titel „Wir essen die Welt“ in der inatura Dornbirn (2018-2019). Im Auftrag von Caritas und Inatura haben wir eine alte, gleichnamige Ausstellung aus der Schweiz übernehmen dürfen.
Wir haben diese dekonstruiert, neu gedacht, eine eigene Dramaturgie dafür entwickelt und aus gebrauchtem Material und mit gebrauchten Geräten selbst gebaut und begleitet. Von November 2018 bis Oktober 2019 als Sonderausstellung in der inatura, anschließend umgebaut für die Stadtbibliothek in Innsbruck und das Stadtmuseum in Wiener Neustadt.
Im Jahr 2023 durften wir – in unserer Rolle als Geschäftsführer des Welthaus Vorarlberg – neuerlich eine Sonderausstellung in der inatura mitgestalten. Unter dem Titel „Um alles in der Welt“ entstand ein riesiges Wimmelbild, ein Faktenlabyrinth und 6 Lösungsstationen zum Thema globale Solidarität.
SIEDLUNGSMODELLE
Die Beschäftigung mit Siedlungsentwicklung und Raumplanung zeigte schnell, dass auch hier die Kommunikation und das Mitnehmen der Bevölkerung die wichtigste Rahmenbedingung für ambitionierte Planung ist. Ein Bild sagt zwar mehr als 1000 Worte, aber ein Modell ist für das Verständnis von Siedlungsentwicklung noch sehr viel besser geeignet. Mit diesem Gedanken entwickelten wir „Vzu1000“, 3-D gedruckte Siedlungsmodelle für ganz Vorarlberg, die durch Projektion von oben mit weiteren Inhalten zu Kommunikations- und Lernorten werden.
Diese interaktiven Siedlungsmodelle haben wir selbst entwickelt, gedruckt, gebaut und dann für die räumliche Planung in Mäder, Rankweil Brederis, Bezau, Bregenz Weidach, Lorüns und darüber hinaus eingesetzt.